Eine (kleine) Erfolgsgeschichte

In glänzendem Zustand – eine (kleine) Erfolgsgeschichte …

Wenn der eigene Vater ein Schlossermeister ist, kommt man im Grunde nicht darum herum, praxisorientiert aufzuwachsen und handwerkliche Denkstrukturen zu entwickeln. So war es auch kein Wunder, dass unsere Chefin Alice Höffl noch während des Studiums der Wirtschaftsinformatik Ende der 80er Jahre die gewonnenen theoretischen Erkenntnisse auch in die Praxis umsetzen wollte. Und was lag da näher, als den lang gehegten Wunsch von Vater und Bruder zu erfüllen: eine Software zu entwickeln, die hilft, die Auftragsverwaltung einer Schlosserei komplett zu steuern, damit man jederzeit den aktuellen Überblick über alle Vorgänge behalten kann. Vor allem war es wichtig, nicht erst nach der Erstellung der Bilanz zu sehen, wie effektiv in einem Betrieb gearbeitet wird – denn dann, das wissen wir alle, ist es ja oft schon zu spät …

So entstand KOMET, das ursprünglich ein reines DOS-Programm war. Logisch, denn Windows fristete Ende der 80er Jahre noch ein kümmerliches Dasein. Ein Glücksfall war das Zusammentreffen mit Stefan Schmaltz, dem heutigen Chefentwickler der Softwareschmiede Höffl GmbH. Mit ihm begann eine neue Ära, denn hier hatten sich zwei gefunden, die ähnliche Denkweisen hatten (und immer noch haben …) und genau so begeisterungsfähig waren (und immer noch sind …). So begann unser Programmierobjekt, das wir KOMET nannten. Ziel war es, ein modernes, grafisch orientiertes Programm zu schaffen. Wir erkannten, dass die Benutzeroberfläche des damals noch weitgehend unbekannten Microsoft Windows uns genau die Möglichkeiten bot, die wir brauchten. Der mutige Schritt in diese Richtung wurde belohnt. Windows ist heute unangefochtener Industriestandard und KOMET gilt heute als der Marktführer unter den Auftragsverwaltungs- und Kalkulationsprogrammen der Metallbaubranche.

Aus den ursprünglich zwei Mitarbeitern sind inzwischen jede Menge geworden – mit eigenen Abteilungen für Programmentwicklung, Schnittstellen, Handbuch, Marketing, Finanzbuchhaltung, Support, Kundenbetreuung und Vertrieb. Auch inhaltlich lässt KOMET kaum noch Wünsche offen. Ist ja auch kein Wunder, denn nahezu alle Erweiterungen und neuen Funktionen basieren auf Anregungen aus der Praxis. Da zahlt sich der gute Kontakt aus, den die Softwareschmiede mit seinen Kunden pflegt – beispielsweise auf den familiär gehaltenen regelmäßigen Anwendertreffen.

Auf den Lorbeeren auszuruhen wäre Stillstand, und Stillstand bedeutet Rückschritt, vor allem in der Softwarebranche. Daher haben wir uns 2007 entschlossen, den Nachfolger QOMET in Angriff zu nehmen. QOMET ist eine auf Java basierende komplette Neuentwicklung, die die gleiche Funktionalität wie KOMET mitbringt, aber darüber hinaus Kundenwünsche berücksichtigt, die in KOMET nicht realisierbar waren, wie etwa

  • Projektverwaltung: alle Angebote, Aufträge, Rechnungen, Infos, Dokumente, Termine etc. sind nur einen Mausklick entfernt
  • Terminplanung: ob Auftrag, Auslastung, Wiedervorlagen, Prüfungen, Urlaube etc. - alles auf einen Blick
  • CRM-System: Dokumentation aller Kundenkontakte, damit die Kollegen auf dem gleichen Stand sind wie Sie
  • Mitlieferung eines Office-Pakets: Durch die Einbindung von LibreOffice (das frühere OpenOffice) sind wir in der Lage, alles was gedruckt wird, vor dem Ausdruck noch zu bearbeiten. Oder auch die Einbindung von Tabellenkalkulationen stößt auf keine Probleme.
  • Zukunftssicherheit: Durch die die Programmierung in Java und zahlreichen Open-Source-Elementen ist QOMET weitgehend unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem. Der Umstieg auf Windows7 beispielsweise verlief für QOMET-Kunden absolut reibungslos.
  • und vieles mehr: Liquiditätsvorschau, Telephony, Live-Einbindung Logikal etc.

Seit 2009 bieten wir die ersten Versionen von QOMET zum Kauf an – zunächst die reine Vorkalkulation „Rapid“ und ab 2010 die Vollversionen. Seit dem Programmstand 1.6 ist auch das letzte große Modul „Bestellwesen“ verfügbar, so dass inhaltlich der erste Schritt abgeschlossen ist. Nach der Pflicht folgt jetzt die Kür, und wir können uns weiteren Aufgaben widmen. Hierüber informieren wir Sie in unserem Ausblick, den wir immer wieder aktualisieren wollen.

Und noch eine kleine Anmerkung des Teams: Die Forderung vieler, dass mehr Frauen in Führungspositionen gehören, ist in der Softwareschmiede seit 20 Jahren Standard. Und wenn man sieht, welche Anbieter in dieser Zeit gekommen und gegangen sind, macht unsere Chefin das doch gar nicht schlecht!